Kitesurfen lernen
die wichtigsten Fragen und Antworten für Kiter
Hier findest du allgemeine Informationen zu den Anfängen beim Kitesurfen und alles was du als Kitesurf Anfänger beachten solltest. Kitesurfen wird auch Kiteboarden und Kiten genannt. Im Englischen sagt man auch Kiteboarding, Flysurfing, Kitesurfing dazu.
Wo kann ich Kitesurfen lernen?
Wie kann ich Kitesurfen am Besten selbst lernen?
Umweltschutz und Sicherheitsregeln
Es gibt rein theoretisch keine Altersbeschränkung, es ist eine gewisse Körperliche Fitness, Größe und Gewicht erforderlich. Ansonsten gibt es keine Einschränkungen. Kiten können sowohl Kinder als auch Senioren im fortgeschrittenen Alter. Also eine Ausrede weniger
So gut wie jeder durchschnittliche Mensch ist in der Lage nach einer gewissen Zeit Kitesurfen zu erlernen. Auch ein Körpergewicht weit jenseits der 100kg Marke stellt kein Problem dar, da man je nach Statur größere Boards und einen größeren Kite benutzen kann. Allerdings sollte trotzdem eine gewisse Grundsportlichkeit gegeben sein.
Je nach sportlicher Begabung und Vorkenntnissen benötigt man mehr oder weniger Zeit. Es gibt sogar schon Gehbehinderte Kiter, die mit speziellen Sportgeräten kitesurfen und Sprünge vollführen können. Schwimmkenntnisse sollten vorhanden sein.
Nein
zum Kitesurfen braucht der durchschnittliche Surfer nur sehr wenig Kraft. Natürlich hat der Kite eine sehr starke Zugkraft, diese wird allerdings nicht wie beim Wakeboarden die ganze Zeit in der Hand gehalten, sondern am Haken des Trapez (Hüftgurt) eingehängt. Dadurch wird dir Kraftübertragung auf den Körper übertragen und das ganze kann dadurch sogar nur durch zwei Finger gesteuert werden.
Vorkenntnisse helfen, sind aber nicht zwingend notwendig.
Wir geben dir gerne ein paar Tipps, wie du dich auf einen Kurs in einer Surfschule und deinem ersten Tag im oder besser noch auf dem Wasser vorbereiten kannst.
Sportliche Begabung und Vorkenntnisse im Lenkdrachenfliegen, Snowboarden, Wakeboarden, Wasserski, Skateboarden, Wellenreiten und ähnlichen Sportarten helfen natürlich am Anfang. Allerdings sind diese Vorkenntnisse nicht zwingend notwendig und sollten dich nicht vom Kitesurfen abhalten! Du solltest jedoch Schwimmen können.
Für jedes Körpergewicht und jede Windstärke (ausgenommen Sturm oder fast Windstille) gibt es die jeweilige richtige Kite und Boardgröße. Am Anfang sollte das Board etwas länger und breiter sein und kann später kleiner werden. Lasst euch bei eurer Surfschule und im Surfshop beraten.
Als Faustregel gilt:
Am Anfang großes Board und kleiner Kite. Dieses Verhältnis dreht sich mit steigendem Können. Die Boards werden kleiner, dafür die Kites größer.
Ein großes Board bietet dir am Anfang mehr Auftrieb, so dass du nicht sofort wieder „absäufst“ und mehr Zeit hast dich auf die Kitesteuerung zu konzentrieren. Dein Anfängerboard kannst du später deshalb super als Leichtwindboard benutzen, so dass das kein rausgeschmissenes Geld ist, solltest du dir selbst Material zulegen wollen.
Sehr häufig werden wir gefragt „wo kann ich Kitesurfen lernen“, weshalb wir euch hier gerne eine Hilfestellung und eine Antwort auf den Dauerbrenner geben wollen.
Kitesurfen solltest du auf jeden fall in einer Kiteschule lernen! Meistens sind die Kiteschulen direkt vor Ort am Surfspot. Manche sind jedoch auch mobil und du kannst die Ansprechpartner in deiner jeweiligen Stadt sprechen.
Eine Übersicht über Surfreviere und geeignete Surfspots in Deutschland und der ganzen Welt findest du in unserem Spotverzeichnis Surfspots und Surfreviere. Hier findest du die beliebesten Surfpots mit Beschreibung, Bildern, Erfahrungsberichten, Bewertung und Windvorhersage. Über den „spots filtern“ Button kannst du auch nach Land und Region eingrenzen. Viel Spass auf dem Wasser
Wenn du deinen Grundkurs absolviert hast und alleine fahren willst, dann achte bitte auf die Wetterverhältnisse. Bei sehr starkem, böigem Wind sowie Strömungen und ablandigen Wind auf dem Meer und großen Binnengewässern solltest du nicht aufs Wasser gehen.
Außerdem solltest du folgende einfachen Regeln beachten, wenn du deinen Kitesurfkurs mit Bravour gemeistert hast, bzw. diesen noch vor dir hast:
Die Frage zum Gefahrenpotential des Kitesurfens ist berechtigt. Wie jede Wasser- und Funsportart birgt auch das Kiten Risiken, die jedoch durch Beachten der Sicherheitsregeln und durch die neuen ständig verbesserten Sicherheitssysteme stark reduziert werden.
Die häufigsten Ursachen für Verletzungen und Unfälle sind Leichtsinn, Selbstüberschätzung, Mängel und Alter der Ausrüstung sowie schlechte Ausbildung der Kitesurfer. Neue Kites und innovative Sicherheitssysteme wie Quickrelease, große Depower, 5. Leine sowie das zunehmende Risiko-Bewusstsein und vorausschauende Fahren haben zur erhöhten Sicherheit in den letzten Jahren beigetragen. Aus diesem Grund ist das Sicherheitstraining wichtiger Bestandteil bei Kitesurfkursen und man lernt die Gefahren frühzeitig zu erkennen und abzuwenden und in Gefahrensituationen richtig zu handeln.
Am Besten gar nicht!
Wir raten aus Sicherheitsgründen und auch wegen der verschieden Gefahren die entstehen können, davon ab Kitesurfen selbst zu lernen. Aus diesem Grund hier auch nicht weiter auf ein „Selbst-lernen“ eingegangen. Bitte gehe zu einer Kitesurfschule und gönne dir einen 2 Tages Kurs. Hier werden dir alle Bereiche des Kitesurfens beigebracht, sowohl in der Theorie sowie Praxis.
Zum Schutz der Naturlandschaft, seiner Bewohner und zum Schutz von Erholungs- und Badegäste sind die Regeln vor Ort zu beachten.
Bitte beachte, dass nicht auf jedem Gewässer oder an jedem Strand Kiten gestattet ist. Wenn hier ein Verbot herrscht oder ein Naturschutzgebiet ausgewiesen ist sollte auf keinen Fall gesurft werden! Es sei denn es herrscht eine Sonderreglung.
Wenn du dir hier nicht sicher bist frage am Besten die Surfschule vor Ort oder im Tourismuscenter nach. Es schadet natürlich nie sich vorher über die verschiedenen Surfreviere in der jeweiligen Region schlau zu machen.
Kite bitte nur innerhalb der markierten und ausgeschriebenen Kitezonen.
Außerhalb der extra ausgewiesenen Kitezonen und innerhalb Badezonen ist das Kiten verboten (Naturschutzgebiete und Badegäste werden gefährdet). Kitest du außerhalb der ausgewiesenen Kitesurfzonen ist das eine Ordnungswidrigkeit. Diese kann mit einer Geldbuße geahndet werden und bringt uns Kitesurfern zusätzlich ein negatives Ansehen, was keiner möchte. Denn nur durch ein gegenseitiges gutes Verhalten können derzeitige Kitezonen erhalten werden und zukünftig noch weitere Kitesurfzonen eingerichtet werden.
Baue dein Kite nur innerhalb der ausgewiesenen Kitezonen auf. Falls es keine extra ausgewiesenen Kitezonen gibt achte auf großen Abstand zu Badegästen oder Personen in der Nähe. Vor allem Beim Starten, Landen und Fahren nahe am Strand sollte äußerste Vorsicht geboten sein. Warte lieber bis Kinder oder Personen in der Nähe weiter weg sind.
Sichere deinen Kite immer mit Sand, beschwere Ihn mit deinem Brett oder sonstigen Mitteln, damit dieser sich nicht durch starken Wind oder eine Windböe selbständig macht und Personen gefährdet. Außerdem willst du deinen Kite ja noch länger haben.
Achte immer darauf, dass unbeteiligte Personen weder gefährdet noch behindert werden. Die dünnen Leinen und der Kite bergen ein Gefahrenpotential das nicht unterschätzt werden sollte.